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GmbH & Co. KG

Eine Schwachstelle der Kommanditgesellschaft ist zweifelsohne die Vollhaftung des Komplementärs. Bei der GmbH & Co. KG, die eigentlich nichts anderes ist als eine Kommanditgesellschaft, übernimmt eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) sämtliche Verpflichtungen und somit die Funktion des Komplementärs. Die GmbH & Co. KG ist folglich eine Kombination aus Kapital- und Personengesellschaft, für die spricht, dass sie bei der Eigenkapitalbeschaffung flexibler gehandhabt werden kann. Außerdem ist es möglich, die Haftung für den Unternehmer zu beschränken.

Ein Nachteil der GmbH & Co. KG ist hingegen, dass Ihre Kreditwürdigkeit nicht sonderlich hoch sein wird, da der Bank nur relativ wenig Sicherheiten geboten werden – nämlich nur das Gesamtkapital der GmbH und des / der Kommanditisten. Darüber hinaus ist nun der Aufwand für die Buchführung ungleich höher, da sowohl für die Kommanditgesellschaft als auch für die GmbH Bücher zu führen und Abschlüsse zu erstellen sind.

Was die Mindestsumme anbelangt, so gelten hier die (bisherigen) GmbH-Vorschriften. Sie beträgt somit 25.000 Euro. Als Beschlussorgan fungiert nun die Gesellschafterversammlung.

Überblick: GmbH & Co. KG

Gesellschaftsform:  GmbH & Co. KG
Leitung: Komplementär (Geschäftsführer der GmbH)
Komplementär (Geschäftsführer der GmbH)
Geschäftsrisiko: Haftung mit Einlagen, da GmbH als Vollhafter
Gewinnverteilung: Vier Prozent der Kapitaleinlage / Rest im angemessenen Verhältnis
Mindestkapital: 25.000 Euro
Beschlussorgan: Gesellschaftsversammlung
Kontrolle: Kommanditist(en) / Informationsrecht für Kommanditist(en)
Unternehmensname: Name des Komplementärs mit Zusatz „GmbH & Co. KG“

Aktualisiert am 10. September 2014