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Rechtsformen

Es gibt eine Vielzahl von Rechtsformen. Die richtige Wahl hängt davon ab, ob Sie alleiniger Gründer (Ein-Personen-Gründungen) sind oder ob Sie sich mit anderen Selbständigen (Personen- oder Kapitalgesellschaften) zusammenschließen. Machen Sie sich bewusst, dass jede Rechtsform mit anderen steuerlichen, finanziellen und rechtlichen Zugeständnissen verknüpft ist, weshalb Ihre Entscheidung gut überlegt sein will.

Die vorliegenden Abschnitte sollen Ihnen dabei helfen, einen Überblick über die unterschiedlichen Rechtsformen zu gewinnen. Es werden die wichtigsten Rechtsformen kurz vorgestellt und deren Vor- und Nachteile herausgearbeitet. Bedenken Sie schon jetzt, dass sich eine ideale Lösung für Ihre Unternehmung nur schwerlich finden lässt, da jede Rechtsform an irgendeinem Punkt von Ihren persönlichen Interessen und Vorstellungen abweichen wird.

Da eine kluge und vorausschauende Wahl ein gewisses Fachwissen voraussetzt, macht es Sinn, zusätzlich zu den eigenen Nachforschungen einen Steuer- oder Unternehmensberater bzw. einen Rechtsanwalt aufzusuchen und weitere Informationen einzuholen.

Die Rechtsformen im Überblick

Bei einer Ein-Personen-Gründung gehören Sie in der Regel zu den „Einzelunternehmen“. Unter Personengesellschaften fallen die „Gesellschaft des bürgerlichen Rechts“ (GbR), die „Partnergesellschaft“ (PartnG), die „Offene Handelsgesellschaft“ (OHG), die „Kommanditgesellschaft“ (KG), die „GmbH & Co. KG“ und die „Limited & Co. KG“. Beachten Sie, dass bei den Personengesellschaften die Unternehmer – auch natürliche Personen genannt – für die Schulden mit ihrem privaten Vermögen haften. Bei den Kapitalgesellschaften können Sie wählen zwischen der „Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ (GmbH), der „Aktiengesellschaft“ (AG) und der britischen „Private Limited Company By Shares“ (Ltd.). Hier haften die Gesellschafter – auch juristische Personen genannt – nur in Höhe ihrer jeweiligen Einlage.

Wichtig: Im Zuge der Reform des GmbH-Rechts soll Anfang 2008 die so genannte Mini-GmbH eingeführt werden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH).

Wie eingangs erwähnt, ist die Wahl Ihrer Rechtsform davon abhängig, ob Sie alleine gründen oder sich mit anderen Gründern zusammentun. Dies ist aber nur ein Kriterium von mehreren, das bei Ihren Überlegungen miteinbezogen werden sollte. Ebenso bedeutsam ist die Frage nach der Haftung, der Steuerbelastung, den Gründungskosten, den handwerksrechtlichen Voraussetzungen und dem formellen Aufwand. Je nach Rechtsform gibt es diesbezüglich große Unterschiede, sodass Sie sich zunächst einmal Gedanken darüber machen sollten, welche Erwartungen Sie an einer Rechtsform haben. Falls Sie sich über Ihre Erwartungshaltung nicht ganz im Klaren sind, können Sie auch recherchieren, welche Rechtsform in Ihrer Branche üblich ist. Auf diese Weise kommen Sie zu ersten Informationen.

Unterthemen

Einzelunternehmen
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Aktualisiert am 8. Oktober 2014