Fort- und Weiterbildungen für Existenzgründer und Führungskräfte aus Kleinen und Mittelständischen Unternehmen

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Nach der Selbständigkeit

Wenn Sie Ihre Selbständigkeit beenden, gilt es einiges zu beachten: Sofern Sie ein Gewerbe betrieben haben, müssen Sie dieses beim Gewerbeamt und gegebenenfalls bei Ihrer Kammer wieder abmelden. Informieren Sie Ihre Krankenkasse bzw. die Berufsgenossenschaft über das Ende Ihrer selbständigen Tätigkeit. Die Krankenkasse leitet die Meldung sodann an die Rentenversicherung weiter. Haben Sie Pacht-, Miet-, Versicherungs- oder Leasingverträge abgeschlossen, sollten Sie diese fristgerecht kündigen. Lösen Sie Ihr Geschäftskonto erst dann auf, wenn alle Außenstände eingegangen sind und Sie alle Forderungen bezahlt haben. Denken Sie auch daran, sämtliche Bücher, Aufzeichnungen und Jahresabschlüsse mindesten zehn Jahre aufzubewahren.

Da Sie wahrscheinlich nach der Selbständigkeit erst einmal Arbeitslosengeldbeziehen, sollten Sie der Agentur für Arbeit so bald wie möglich Ihre Geschäftsaufgabe mitteilen und sich arbeitslos melden. Um Arbeitslosengeld I zu bekommen, müssen Sie während Ihrer Selbständigkeit mindestens zwölf Monate in die freiwillige Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben. Wie lange Sie Arbeitslosengeld I erhalten, hängt davon ab, wie lange Sie Beiträge gezahlt haben. Haben Sie keine freiwillige Arbeitslosenversicherung abgeschlossen und auch keinen Restanspruch mehr aus früherer Zeit, bekommen Sie automatisch Arbeitslosengeld II. Übrigens: Die staatlichen Förderungen Gründungszuschuss und Einstiegsgeld müssen nicht zurückgezahlt werden.

Aktualisiert am 10. September 2014