Fort- und Weiterbildungen für Existenzgründer und Führungskräfte aus Kleinen und Mittelständischen Unternehmen

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Gründungszuschuss und Einstiegsgeld

Da eine Existenzgründung immer mit Unkosten verbunden ist, sollten Sie sich schon frühzeitig die Frage stellen, wie Sie diese finanzieren wollen. Wie bereits angesprochen, ist es sehr wichtig, dass Sie einen gewissenhaften Finanzplan erstellen, die nicht nur alle anfallenden Kosten berücksichtigt, sondern auch mögliche Anlaufverluste und Umsatzeinbrüche antizipiert. Ein gewisses Eigenkapital ist sicherlich von Vorteil, da finanzielle Krisen besser abgewendet werden können, doch ist es keine zwingende Voraussetzung. Mit Hilfe staatlicher Fördermodelle ist es auch Gründern ohne nennenswertes Eigenkapital möglich, eine selbständige Tätigkeit aufzunehmen.

Derzeit gibt es zwei staatliche Fördermodelle, die Existenzgründern den Einstieg in die Selbständigkeit erleichtern sollen – zum einen den Gründungszuschuss und zum anderen das Einstiegsgeld. Während das Einstiegsgeld gleichzeitig mit dem Arbeitslosengeld II ( Hartz IV) zum 01. Januar 2005 eingeführt wurde, existiert der Gründungszuschuss in seiner heutigen Form erst seit dem 01. August 2006. Gleichwohl ist der jetzige Gründungszuschuss nicht wirklich neu, da er eine Kombination aus den bisherigen Modellen Überbrückungsgeld und Existenzgründungszuschuss (Ich-AG) darstellt.

Im Folgenden gilt es zu klären, was die spezifischen Merkmale der jeweiligen Fördermodelle sind und welche Voraussetzungen Sie erfüllen müssen, um den Gründungzuschuss bzw. das Einstiegsgeld bewilligt zu bekommen. Dieses Kapitel dient demnach nicht nur dazu, Sie über die Fördermöglichkeiten zu informieren. Es soll Ihnen auch zeigen, was Sie beim Antrag der jeweiligen Förderung beachten müssen.

Unterthemen:

Gründungszuschuss
Einstiegsgeld

Aktualisiert am 8. Oktober 2014