Fort- und Weiterbildungen für Existenzgründer und Führungskräfte aus Kleinen und Mittelständischen Unternehmen

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Subunternehmer

Firmen beauftragen häufig Freiberufler oder Gewerbetreibende, um spezielle Aufgaben zu erledigen. Dies passiert insbesondere dann, wenn die eigenen Ressourcen nicht ausreichen. Soll beispielsweise eine Werbeagentur eine Broschüre erstellen, so ist es nicht unüblich, dass bestimmte Aufgabenbereiche wie Layout oder Text ausgelagert werden. Die Agentur selbst ist vor allem für die Organisation verantwortlich, während externe Fachkräfte das eigentliche Handwerk verrichten. Derartige Freiberufler oder Gewerbetreibende, die Teilaufträge erhalten, nennt man Subunternehmer. Da eine solche Zusammenarbeit in der Regel projektbezogen ist, stehen Subunternehmer an der Grenze zur Scheinselbständigkeit. Aus diesem Grund wird die Bezeichnung im Dienstleistungssektor auch gerne vermieden. Anders bei Selbständigen aus handwerklichen Berufen: Hier ist es nicht nur völlig normal, dass Teilaufträge an kleinere Firmen delegiert, sondern auch, dass letztere als Subunternehmer bezeichnet werden. Gleichwohl ist es nicht zwingend, dass Subunternehmer ihre Aufträge ausschließlich von anderen Firmen erhalten. Viele haben auch ihren eigenen Kundenstamm und arbeiten direkt für den Verbraucher.

Stellen Sie sich folgende Fragen, um feststellen zu können, ob in Ihrem Fall die Tätigkeit als Subunternehmer sinnvoll ist:

Checkliste: Subunternehmer

  • Stehen Sie am Anfang Ihrer Selbständigkeit und besitzen Sie noch keinen ausgeprägten Kundenstamm?
  • Möchten Sie eigenverantwortlich agieren und gleichzeitig einer anderen Firma zuarbeiten?
  • Üben Sie eine Tätigkeit aus, für die besondere  Kenntnisse erforderlich sind?
  • Ist es in Ihrer Branche üblich, dass für spezielle Aufgaben externe Fachkräfte herangezogen werden?

Aktualisiert am 9. September 2014