Fort- und Weiterbildungen für Existenzgründer und Führungskräfte aus Kleinen und Mittelständischen Unternehmen

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Kapitalbedarfsplan

Eine Unternehmensgründung kostet Geld – je nach Branche und Vorhaben mal mehr, mal weniger. Mit Hilfe des Kapitalbedarfsplans veranschaulichen Sie nicht nur, wie viel Kapital Sie benötigen, sondern auch, wann Sie es brauchen. Es wird daher grundsätzlich in lang- und kurzfristige Investitionen unterschieden. Zu den langfristigen Investitionen gehören Grundstücke, Gebäude, Maschinen oder auch Fahrzeuge. Unterkurzfristige Investitionen – also Investitionen in Gegenstände oder Dienstleistungen, ohne die Sie Ihre selbständige Tätigkeit gar nicht ausüben können – fallen z.B. Waren- und Materialausstattungen, Maklergebühren und Markteinführungskosten. Freilich kann es sein, dass Sie eine bestimmte Maschine zur Aufnahme Ihrer Selbständigkeit benötigen. Diese ist dann auch eine kurzfristige Investition und gehört dementsprechend früh angeschafft.

Als nächstes erstellen Sie eine Liste mit Ihren Betriebsmitteln. Damit sind laufende Kosten gemeint wie Waren- und Materialkosten, Personalkosten, Miet- und Nebenkosten oder Werbe- und Reisekosten. Planen Sie in jedem Fall Reserven ein. Da die meisten Gründer gerade in der Anlaufzeit Schwierigkeiten haben, die Kosten mit ihren erzielten Umsätzen zu decken, kann ein gewisses finanzielles Polster vor Liquiditätsengpässen schützen und das Unternehmen vor einer möglichen Insolvenz schützen.

Vermerken Sie zum Schluss die eigentlichen Gründungskosten, also die Beträge, die fällig werden, wenn Sie sich beispielsweise ins Handelsregister eintragen lassen, eine Rechtsform auswählen oder Genehmigungen beantragen.

Aktualisiert am 10. September 2014