Fort- und Weiterbildungen für Existenzgründer und Führungskräfte aus Kleinen und Mittelständischen Unternehmen

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Grundsätzliches vorweg

Einen Businessplan zu schreiben – das werden Sie schnell merken – ist gar nicht so einfach. Wenn Sie an irgendeiner Stelle nicht weiter kommen oder Zweifel an Ihren Inhalten haben, schrecken Sie sich nicht davor zurück, sich von Ihrem Existenzgründerberater helfen zu lassen. Dieser hat nämlich nicht nur die eine oder andere Anregung für Sie parat, sondern überprüft Ihr Konzept auch auf formelle Richtigkeit und inhaltliche Plausibilität.

Vielleicht planen Sie eine Selbständigkeit ohne jegliche finanzielle Unterstützung. Dies sollte Sie allerdings nicht davor abhalten, einen Businessplan anzufertigen. Wie eingangs erwähnt, steigen Ihre Erfolgschancen, je intensiver Sie sich mit Ihrem Gründungsvorhaben auseinandersetzen. Den Businessplan schreiben Sie daher vor allem für sich selbst und nicht für die Agentur für Arbeit oder ein Kreditinstitut. Der Lerneffekt, den Sie durch das Ausformulieren Ihrer unternehmerischen Ideen erzielen, lässt sich in Geld gar nicht aufwiegen.

Achten Sie bei der Ausarbeitung Ihres Businessplans darauf, dass dieser einfach gegliedert und klar verständlich ist. Üben Sie Sorgfalt bei der Auswahl Ihrer Informationsquellen. Seien Sie in Ihren Aussagen transparent und überladen Sie Ihren Businessplan nicht mit komplizierten Grafiken, Tabellen oder Statistiken. Was die Länge Ihres Konzeptes betrifft, so gibt es keine eindeutigen Vorgaben. Wichtig ist, dass Sie sich nicht verkünsteln, Sie sich so kurz und präzise fassen, wie es inhaltlich vertretbar ist. Letztlich hängt es aber von Ihrem Vorhaben ab, wie viele Seiten Sie benötigen. Ein Umfang zwischen 10 und 30 Seiten sollte allerdings weder über- noch unterschritten werden. Wenn Sie Ihr Unternehmenskonzept bei der Arbeitsagentur oder einer Bank einreichen wollen, sollten Sie es außerdem vorher binden lassen oder ordentlich in eine Mappe heften.

Der Anhang wird separat gezählt. Er gehört ans Ende Ihres Businessplans und beinhaltet beispielsweise Ihren Lebenslauf, Zeugnisse, Marktanalysen und –studien sowie Vertragsentwürfe. Auf dem Deckblatt machen Sie Angaben zu Ihrer Person bzw. zu Ihrem Unternehmen. Hier reichen Name, Anschrift, Telefon – und Faxnummer sowie Email- und Internetadresse. Darüber hinaus vermerken Sie Ihre Gründungsidee und – falls Sie eines der Förderprogramme beantragen wollen – den Bestimmungszweck Ihres Unternehmenskonzepts. Dem Deckblatt folgt eine Inhaltsübersicht. (Muster für Deckblatt und Inhaltsverzeichnis finden Sie im Anhang.)

Nutzen Sie zur Erstellung Ihres Businessplans ruhig eine entsprechende Software. Da diese Ihnen in struktureller, layouttechnischer und rechnerischer Hinsicht viel Arbeit abnimmt, haben Sie so Gelegenheit, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren – nämlich auf den Inhalt.

Aktualisiert am 10. September 2014